Erfolgreiche Behandlung eines Pickwick-Syndroms durch eine Dauertrachealkanüle
W. Kuhlo, E. Doll, M. C. Franck · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1969 · Heft 24 · S. 1286-1290
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Die zur alveolären Hypoventilation führende periodische Atmung im Schlaf beim Pickwick-Syndrom setzt sich aus zwei Komponenten zusammen: einer insuffizienten zentralen Atmungsstimulation, was am Aussetzen der Aktionspotentiale im Elektromyogramm der interkostalen respiratorischen Muskulatur ablesbar ist, und einem pathologischen Pharynxkollaps. Polygraphische und röntgenkinematographische Untersuchungen ergaben ein Vorherrschen des letzteren Mechanismus mit Anstieg des alveolären CO2-Partialdrucks bis auf über 80 mm Hg, schwerer Zyanose und periodischem CO2-Weckeffekt. Nach Anlegen einer Dauertra…