Untersuchungen mit radioaktivem Chrom bei hämolytischen Anämien1
Günther Gehrmann · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1960 · Heft 25 · S. 1097-1102
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Zur Bestimmung der Erythrozytenlebensdauer hat sich radioaktives Chrom (Na2Cr51O4) wegen Genauigkeit und Einfachheit der Methodik sowie der geringen Strahlenbelastung gut bewährt. Darüber hinaus wird durch homologe Erythrozytenlebensdauer-Bestimmung unter Umständen die — oft schwierige — differentialdiagnostische Abgrenzung zwischen intra- und extrakorpuskulär bedingter hämolytischer Anämie ermöglicht. Weiterhin wird durch Oberflächenaktivitätsmessung die bei hämolytischen Anämien wichtige Indikationsstellung zur Splenektomie erleichtert. Die bei einer Erythrozytenlebensdauerbestimmung mit 50μ C…