Auto-Intoxikationen und ihre Behandlung in der Chirurgie1
L. Koslowski · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1961 · Heft 20 · S. 992-998
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Die Wirkung körpereigener „Gifte” kann sich am Tonus der peripheren Gefäße, an der Durchlässigkeit von Membranen und am Stoffwechsel der Zellen manifestieren. Die Rolle des Histamins bei der posttraumatischen Permeabilitätsstörung ist auf die ersten Stunden beschränkt. Pathogenetisch wichtiger erscheint die gesteigerte Proteolyse nach Traumen, Operationen und bei schweren Allgemeininfektionen. Bei der Verbrennung werden Gewebsproteine denaturiert, die aber selbst nicht toxisch wirken. Pharmakologische Effekte entfalten die bei der beschleunigten oder abartigen Hydrolyse entstehenden Peptide und P…