Röntgenstrahlen zur visuellen Knochenbiopsie zwecks Bestimmung des Mineralgehaltes1
H. Oeser, E. Krokowski · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1961 · Heft 50 · S. 2431-2434
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Drei verschiedenartige Röntgen-Untersuchungsverfahren erlauben, den Mineralgehalt des Knochens quantitativ zu bestimmen. Sie ermöglichen damit eine unblutige und visuelle Knochenbiopsie in vivo. Die Prinzipien der drei Verfahren werden erklärt. Ergebnisse mittels des eigenen Verfahrens der vergleichenden Absorptionsmessung mit Röntgenstrahlen ∼ 50 kV : 250 kV werden mitgeteilt unter besonderer Berücksichtigung der Altersabhängigkeit des Calciumgehaltes der Lendenwirbelkörper und im distalen Radiusabschnitt. Das Problem der Transmineralisation wird kurz erörtert.