Untersuchungen in vitro und in vivo über die Bedeutung hoher Tetracyclin-Blutspiegel
H. Knothe, J. Mahler · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1959 · Heft 37 · S. 1687-1689
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Im Hinblick auf die antimikrobielle Aktivität der Tetracycline konnte gezeigt werden, daß Stämme von Staphylococcus aureus und Enterokokken bei hohen Tetracyclinanfangsdosen bakterizid gefaßt werden, während bei niedrigeren Antibiotikumkonzentrationen nur eine bakteriostatische Einwirkung festzustellen ist. Die Keimreduktion beträgt in den ersten 4 Stunden nach Tetracyclinzugabe 1—2 Zehnerpotenzen. Stämme von E. coli werden dagegen auch von hohen Tetracyclinkonzentrationen nur bakteriostatisch beeinflußt. Untersuchungen über die Absorption, Diffusion und Ausscheidung nach intravenöser und oraler…