Über Körpermaße beim Gonadenmangel - und ihre Bedeutung für die sexuelle Differenzierung1
Wolfgang Ehrengut, Helmut Baitsch · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1957 · Heft 21 · S. 837-841
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Neuere Untersuchungen über das genetische Geschlecht von Patienten mit Keimdrüsenmangel haben ergeben, daß diese sowohl männlich wie auch weiblich determiniert sein können. Unter 7 eigenen Fällen waren nach dem zytologischen Befund 3 chromosomal weiblich und 4 männlich. Die durchgeführten anthropometrischen Messungen ergaben keine eindeutigen Unterschiede zwischen diesen beiden Gruppen; alle waren durch einen unproportionierten Minderwuchs gekennzeichnet. Neben langen Extremitäten fielen ein relativ großer Rumpf und Schultergürtel auf, während das Becken eher unterentwickelt war. Bei allen Patien…