Betrachtungen zum Problem der Kinderkrämpfe
Hans Zellweger · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1953 · Heft 37 · S. 1253-1259
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Die meisten Krampfkrankheiten im Kindesalter haben eine gemeinsame Wurzel, die klinisch als iktaffine Konstitution angesprochen werden kann und die sich im Elektroenzephalogramm vielfach als zerebrale Dysrhythmie manifestiert. Diese Auffassung macht es verständlich, daß gelegentlich bei einem Kinde mehrere Krampfkrankheiten hintereinander auftreten können. Die neuere Krampfforschung hat gezeigt, daß Krämpfe und Krampfkrankheiten oft aus dem Zusammenwirken verschiedener kausaler und auslösender Faktoren resultieren. Diese Auffassung wird durch klinische Beispiele illustriert. In jedem Falle von Kr…