Benigne und maligne Retikulohistiozytosen
H. Ley, R. Suchenwirth · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1956 · Heft 44 · S. 1737-1740
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung In 2 ungewöhnlichen Fällen von „genuiner Retikulohistiocytose” handelte es sich um eine Wucherung von Zellen, die als lymphoide Retikulumzellen angesprochen werden mußten; beide Male unterschieden sich diese Zellen deutlich von typischen Lymphocyten und von Sarkomzellen. Während aber im ersten Fall der Prozeß auf Knochenmark, Lymphknoten und Milz beschränkt blieb, kaum Zeichen einer Progredienz bot und keine Dysproteinämie oder Paraproteinämie zeigte, war das andere Krankheitsbild durch zahlreiche Infiltrate der genannten Zellen in Kapseln, Schleimhäute usw., durch rasche unaufhaltsame Progredien…