Indikationen und Erfolge der peroralen Behandlung des Diabetes mellitus mit einem Sulfonylharnstoffderivat
Ferdinand Bertram, Elinor Bendfeldt, Hellmut Otto · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1956 · Heft 08 · S. 274-278
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Es wird über 335 Diabetiker berichtet, die peroral mit N1-sulfanilyl-N2-butyl-carbamid („BZ 55”, „Nadisan”, „Invenol”) behandelt und längere Zeit, bis zu 10 Monaten, nachkontrolliert wurden. Der Erfolg der Therapie ist weitgehend abhängig vom Konstitutionstyp. Die Domäne der peroralen Diabetesbehandlung ist der Gegenregulationsdiabetes, während der Insulinmangeldiabetes nicht auf Nadisan anspricht. Bei neu erkrankten Diabetikern vom sthenischen Konstitutionstyp genügt häufig eine Stoßtherapie. Eine längere Erkrankungsdauer und Insulinbehandlung verringern die Aussichten der Nadisantherapie. Wenn…