Zur Genese und Therapie der hypotonen Regulationsstörungen
J. A. Laberke · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1952 · Heft 05 · S. 133-137
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Die hypotonen Regulationsstörungen haben in unserem Nachkriegskrankengut um 120% gegenüber der Vorkriegsstatistik zugenommen. Neben konstitutionellen Voraussetzungen sind chronische Unterernährung, chronische — besonders auch psychische — Überlastung und chronische Infekte und Intoxikationen von entscheidender Bedeutung. Zu den Kreislaufstörungen kommen Adaptationsschwächen in den meisten Organsystemen mit ganz oder teilweise unwillkürlicher Innervation und Zeichen endokriner Verschiebungen. Die Therapie erfordert die Beseitigung der exogenen Ursachen und individuell abgestimmte Schonungs-, Subst…