Der Schlaf der Epileptiker, Schizophrenen und Manisch-Depressiven1
W. Schulte · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1955 · Heft 51 · S. 1872-1875
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Als Beitrag zur Physiologie und Pathologie des Schlafes und als Hintergrund für die noch zu besprechenden nervösen Schlafstörungen werden Beobachtungen bei endogenen Psychosen mitgeteilt. Bei der Epilepsie bestehen enge Zusammenhänge zwischen dem Ablauf der Krankheit und dem Schlaf. Anfälle treten häufig während des — bei Epileptikern meist tiefen — Schlafes oder 1—2 Stunden nach dem Erwachen auf. Im Elektroenzephalogramm treten Krampfpotentiale oft zuerst im Schlaf auf. Besonders leicht kommt es offenbar während des Überganges vom leichten zum tiefen Schlaf zu epileptischen Anfällen, und umgekeh…