Extrakorporaler Kreislauf und künstliche Unterkühlung
K. Dietmann · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1955 · Heft 14 · S. 498-502
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Die Erweiterung operativer Eingriffe ist unter anderem begrenzt durch den Mindestsauerstoffbedarf der Zellen. Besonders in der Herz- und Hirnchirurgie sind temporäre Unterbrechungen der Blutzirkulation nur für kürzeste Zeiträume (3—4 Minuten) ohne Schäden tragbar. Versuche, diese Grenzen zu erweitern, haben zu zwei Verfahren geführt: 1. zur Umgehung des körpereigenen kleinen Kreislaufs mit einem extrakorporalen Herz-Lungen-System und 2. zur Senkung des Sauerstoffbedarfs der Zellen durch Unterkühlung des Organismus. Auf Anregung und mit Unterstützung von Gütgemann habe ich an der Chirurgischen Uni…