Indikationsstellung zur chirurgischen Behandlung der sogenannten essentiellen Hypertonie
K. H. Pfeffer · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1951 · Heft 09 · S. 261-265
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Die Voraussetzungen zum Gelingen einer Sympathektomie, die die Unterbrechung der malignen Progredienz der Hypertonie zum Ziele hat, wird in erster Linie durch die weitgehende Integrität des Gefäßsystems bestimmt. Es sollten niemals benigne Hypertoniker, sondern nur die Kranken operiert werden, die die ersten sicheren Anzeichen einer malignen Entwicklung bieten. Die günstigsten Resultate werden bei Jugendlichen erzielt, deren Anamnese relativ kurz ist, deren diastolischer Bd. unter konservativer Behandlung absinkt und nicht höher liegt als 120—130 mm Hg. Der AH. soll erste Anzeichen einer Retiniti…