Die Diagnostik morphologisch nachweisbarer Hirnstammerkrankungen durch einen neuartigen Hörtest
Joseph Matzker, Josef Ruckes · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1957 · Heft 51 · S. 2187-2194
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Die gebräuchlichen Hörprüfungen können Störungen in der Zusammenkopplung der Hörbahnen beider Seiten nicht nachweisen. Solche Störungen weisen meist auf beiden Ohren ein normales oder annähernd normales Gehör auf, man erkennt sie nur dann, wenn faßbare Vestibularisstörungen vorliegen. Der Binauraltest kann derartige Störungen auf einfache Weise, weitgehend unabhängig vom Hörvermögen, verifizieren. Unter den bisher untersuchten 770 Personen — etwa 50% mit neurologischen Erkrankungen — fanden sie sich in einem hohen Prozentsatz. Wir nahmen an, daß der Binauraltest selektiv die Synapsen der Hirnstam…