Über die Behandlung des Magengeschwürs mit Succus liquiritiae
Ernst Schulze, Rudolf Franke · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1951 · Heft 31/32 · S. 988-990
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Orale Gabe von Succus liquiritiae in Tagesdosen von 40 bis 60 g vermag selbst größte kallöse Magengeschwüre in auffallend kurzer Zeit zu völliger Heilung zu bringen. Eine besondere Magendiät erübrigt sich dabei. Die Kur kann auch ambulant durchgeführt werden. Bei Ulcus duodeni scheinen die therapeutischen Ergebnisse mit Succus liquiritiae nach vorläufigen Beobachtungen weniger eindrucksvoll zu sein. Eine abschließende Beurteilung ist zur Zeit noch nicht möglich. Wenigstens die Hälfte aller mit Succus liquiritiae behandelten Kranken reagiert hierauf mit einer erheblichen Blutdrucksteigerung. Die B…