Kontrollierte Desferrioxamin-Therapie bei kongenitaler Anämie und Transfusionssiderose
H. Arnold, H. Wehinger, B. Deus, G. W. Löhr · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1978 · Heft 31 · S. 1240-1244
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Ein jetzt 19jähriger Patient erhielt wegen einer angeborenen Anämie seit Geburt regelmäßig Transfusionen und seit seinem vierten Lebensjahr regelmäßig Desferrioxamin-Injektionen in unterschiedlicher Dosis. Trotzdem ist es zu einer Transfusionssiderose gekommen mit den typischen endokrinen Störungen und schließlich kardialen Rhythmusstörungen. Eine nachträglich erstellte Bilanz der Eisenein- und -ausfuhr deckt Phasen stark positiver Bilanz auf. Voraussetzung für eine solche Bilanz ist die atomabsorptionsspektroskopische Bestimmung der Eisenausscheidung im Urin. Durch Steigerung der Dosis von Desfe…