Über den Nachweis der systolischen Ventilebenenverschiebung am menschlichen Herzen*
R. Altmann · RöFo - Fortschritte auf dem Gebiet der Röntgenstrahlen und der bildgebenden Verfahren · 1955 · Heft 06 · S. 776-779
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Auf der Annahme einer systolischen Ventilebenenverschiebung basieren ein Großteil der diagnostischen Anwendungsmöglichkeiten der graphischen Venenpulsregistrierung. Während die Ventilebenenverschiebung im Tierexperiment bereits exakt nachgewiesen wurde, fehlte für das menschliche Herz bisher ein direkter Nachweis. Durch die Simultanregistrierung von Venenpuls und Elektrokymogramm der rechten Vorhof-Kammergrenze glauben wir auch für das menschliche Herz den direkten und schlüssigen Beweis erbracht zu haben, daß zu Beginn der Systole die Ventilebene gegen die Herzspitze heruntergezogen wird.