Bemerkungen zu dem Problem des Magenschleimhautprolapses
L. Megay · RöFo - Fortschritte auf dem Gebiet der Röntgenstrahlen und der bildgebenden Verfahren · 1955 · Heft 12 · S. 761-770
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Außer der bekannten aktiven Umformung der Schleimhaut — die Autoplastik — ist auch die passive Verschieblichkeit der Mukosa über ihre Unterlage eine allgemeine Eigenschaft des Verdauungstraktes. Es kann bei gesteigerter Verschiebung an präformierten oder artifiziellen engen Stellen (Magenmund, Pförtner, Anus, GEA.-Ring) zum Vorfall (Prolaps) und Rückfall (Relaps) der Schleimhaut kommen. Im Rahmen der Physiopathologie des Verdauungskanals ist demnach die transpylorische Verschiebung der Magenschleimhaut nur eine bevorzugte Lokalisation und der Prolaps selbst nur eine, wenn auch wichtigste Phase di…