Zur Pathogenese und diagnostischen Bedeutung der kostodiaphragmalen Septumlinien bei der Mitralstenose
D. Esch, P. Thurn · RöFo - Fortschritte auf dem Gebiet der Röntgenstrahlen und der bildgebenden Verfahren · 1957 · Heft 07 · S. 7-16
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung An Hand eigener Untersuchungen an 56 Mitralstenosen wird über die von Kerley 1951 erstmals beschriebenen kostodiaphragmalen Septumlinien berichtet und ihre Pathogenese sowie ihre diagnostische Bedeutung erörtert. Sie waren bei 31 der 56 Fälle im Röntgenbild nachweisbar. Ihr Vorhandensein spricht für eine hochgradige Klappenstenose, ihr Fehlen schließt diese nicht aus. Für ihre Manifestation scheint in erster Linie eine Steigerung des venösen Lungendrucks und nicht eine arterielle pulmonale Hypertonie verantwortlich zu sein. Zusätzlich ist der Einfluß einer venösen Hypoxie zu diskutieren. Ob den S…