Ergotismus als Ursache peripherer arterieller Durchblutungsstörungen
K. Korth, J. Ploner · RöFo - Fortschritte auf dem Gebiet der Röntgenstrahlen und der bildgebenden Verfahren · 1977 · Heft 11 · S. 448-450
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Ergotismus wird heute in seltenen Fällen als Nebenwirkung der Migränebehandlung mit Ergotaminpräparaten beobachtet. Die Prognose ist bei rechtzeitigem Erkennen des Krankheitsbildes und Absetzen der Ergotaminmedikation günstig. Es wird über eine eigene angiographisch dokumentierte Beobachtung von Ergotismus berichtet. Die 46jährige Patientin entwickelte nach Einnahme von 100 mg Ergotamintartrat innerhalb von 4 Wochen hochgradige spastische Gefäßverengungen beider Becken- und Beinarterien, die sich nach Absetzen des Ergotaminpräparates vollständig zurückbildeten.