Zum Wert der seitlichen HWS-Aufnahme bei der Diagnose der chronischen zervikalen Myelopathie
A. Hillemacher, B. Kügelgen · RöFo - Fortschritte auf dem Gebiet der Röntgenstrahlen und der bildgebenden Verfahren · 1978 · Heft 07 · S. 44-46
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Bei der chronischen zervikalen Myelopathie (CZM) werden als ursächliche Faktoren eine konstitutionelle Enge des zervikalen Spinalkanals und osteochondrotische Einengungen diskutiert. Die seitliche HWS-Aufnahme kann als einfache Suchmethode — vor Anwendung eingreifenderer Verfahren — wichtige Hinweise geben: Bei 4/5 der Patienten mit einer CZM fand sich ein kleinster Quotient (Qmin) unterhalb von 0,8, gemessen aus seitlichem Spinal- und Wirbelkörperdurchmesser. In einer Kontrollgruppe demgegenüber nur bei 1/4 der Patienten. Umgekehrt wird man bei Beachtung eines Qmin unterhalb von 0,8 für Männer u…