Die Röntgen-Serienvasographie des periarticulären Gefäßapparates bei der rheumatischen Polyarthrose
A. Leb · RöFo - Fortschritte auf dem Gebiet der Röntgenstrahlen und der bildgebenden Verfahren · 1951 · Heft 09 · S. 251-258
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Zusammenfassend konnten durch die Röntgen- Serienvasographie bei dem primär chronischen Gelenkrheumatismus der Hände folgende Befunde festgestellt werden: 1. Eine arterielle Ischämie. Die arteriellen Gefäße waren vor den erkrankten Gelenken eingeengt oder verschlossen. Es resultierte eine Austrocknung der regionären Gewebe, ein reaktionsloser Knorpelschwund, eine „Spitzendürre”. Der Kalkgehalt des Skeletts ist zunächst in normaler Weise erhalten, späterhin kommt es nach der Knorpelatrophie zu sekundären Umbauerscheinungen im subchondralen Knochen und zu deformierenden Veränderungen an den Gelenks…