Gefahren und Fehldeutungen der Myelografie bei Verdacht auf Bandscheibenvorfall
U. Ritter · RöFo - Fortschritte auf dem Gebiet der Röntgenstrahlen und der bildgebenden Verfahren · 1951 · Heft 09 · S. 339-346
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Die möglichen Gefahren der Myelografie werden an Hand eigener Beobachtungen und Angaben des Schrifttums herausgestellt. Ein ungefährliches und zugleich geeignetes Kontrastmittel gibt es noch nicht. Die ungenügende Treffsicherheit des Verfahrens macht die Durchführung bei Verdacht auf Bandscheibenvorfall überflüssig. Weder negative noch positive Befunde sind eindeutig zu verwerten und Fehldeutungen möglich. Gerade die klinisch bedeutsamsten Bandscheiben vorfalle zwischen L5/S1 stellen sich in der Mehrzahl nicht dar.