Die Röntgenhämolyse, ein Beitrag zur biologischen Wirkung ionisierender Strahlen
Bruno Lindemann · RöFo - Fortschritte auf dem Gebiet der Röntgenstrahlen und der bildgebenden Verfahren · 1951 · Heft 11 · S. 523-559
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung 1. Auf Grund der elektronenoptischen Strukturanalysen an röntgenbestrahlten und osmotisch hämolysierten Erythrozyten kann angenommen werden, daß die zur Hämolyse führende Permeabilitätsänderung der Membran infolge einer primären Denaturierung derselben ausgelöst wird. 2. Der Reaktionsablauf einer Röntgenhämolyse wird durch 3 Geschwindigkeitsfaktoren bestimmt, 1. durch die Reaktion zwischen Hämolytikum und Zellmembran, 2. durch das Eindringen des Salzes und 3. durch den Zerfall des Zellinhaltes in eine diffusible Größe, wobei der Faktor, der sich auf den Zerfall des Zellinhaltes bezieht, die entsc…