Über eine neue Kombinationsvariante von Dysostosis cranio-facialis mit Akrocephalosyndaktylie
W. Uhlmann · RöFo - Fortschritte auf dem Gebiet der Röntgenstrahlen und der bildgebenden Verfahren · 1952 · Heft 09 · S. 213-219
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Mitteilung über eine typische Beobachtung von Dysostosis eranio-facialis Crouzon. Die klinische Bedeutung der Konstitutionsanomalie liegt in dem stets mit dieser verbundenen erhöhten Hirndruck, welcher aus der sehr charakteristischen Gesichts- und Schädelverbildung sofort erkannt werden kann. Im beobachteten Falle fanden sich Synostosen von Halswirbeln, Hand- und Fußwurzelknochen; es bestehen deshalb Beziehungen zur Akrozephalosyndaktylie Apert, d. h. es besteht eine bisher noch nicht beschriebene Kombinationsvariante der beiden wahrscheinlich erbbedingten Syndrome.