Vollständige Obliteration des Warzenfortsatzes mit Kunststoff
W. Meuser · Pädiatrische Praxis · 1982 · Heft 10 · S. 560-564
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Bei der Behandlung des Cholesteatoms kann es nach Anwendung geschlossener Operationstechniken zu Rezidiv-Cholesteatomen kommen, wenn Retraktionstaschen oder unbeabsichtigt in der Paukenhöhle zurückgebliebene Matrix in den ausoperierten Warzenfortsatz vordringen. Diese Rezidive werden erst dadurch möglich, dass der Matrix und den Retraktionstaschen die ausoperierten Hohlräume als „Nistplatz” zur Verfügung stehen. Diese Rezidive lassen sich vermeiden, indem man den Warzenfortsatz hinter der wiederaufgebauten hinteren Gehörgangswand mit einem nicht resorbierbaren Material obliteriert und den lateral…