Obliteration des Warzenfortsatzes mit Palacos R® zur Verhütung von Cholesteatom-Rezidiven*
W. Meuser · Pädiatrische Praxis · 1980 · Heft 02 · S. 116-121
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Bei der Behandlung des Cholesteatoms läßt sich nach Anwendung geschlossener Operationstechniken die postoperative Tendenz zur Entwicklung von Retraktionstaschen nicht ursächlich beeinflussen. Es ist jedoch möglich zu verhindern, dass sich aus einer Retraktionstasche ein Cholesteatomrezidiv entwickelt, indem man die ausoperierte Warzenfortsatzhöhle definitiv mit einem nicht resorbierbaren Kunststoff obliteriert. Der von uns hierzu benutzte Knochenzement Palacos R® geht eine feste Verbindung mit den Wänden der Operationshöhle ein. Nachteilige Auswirkungen einer solchen Obliteration waren bisher nic…