Magnesium-Gehalt in Serum, quergestreifter Muskulatur und Thymus bei Myasthenia gravis
A. Szobor, H. Bräuer*, M. Klein · Aktuelle Neurologie · 1982 · Heft 04 · S. 155-156
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Die Bestimmung des Magnesium-Gehaltes von 34 Seren vor und nach Thymektomie ergab keine auswertbare Änderung. Auch im Vergleich mit den Kontrollseren konnte kein Unterschied festgestellt werden. Der Magnesium-Gehalt von 34 myasthenischen Muskeln war erheblich und signifikant niedriger als der nicht-myasthenischer Muskeln. Der Magnesium-Gehalt des Thymus ist so gering, dass von einem Magnesium-Reservoir nicht gesprochen werden kann. Der Magnesium-Gehalt der Muskulatur deutet auf eine vom bisherigen Wissen abweichende Zusammensetzung der Ionen-Konzentration der Endplatte hin.