Retrolentale Fibroplasie - eine vermeidbare Krankheit?*
L. Wille · Klinische Pädiatrie · 1981 · Heft 04 · S. 296-300
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Die retrolentale Fibroplasie wird um so häufiger beobachtet, je kürzer die Gestationsdauer ist. Voraussetzung für ihre Entstehung ist eine nicht abgeschlossene embryonale Entwicklung der retinalen Vaskularisation. Als entscheidender pathogenetischer Faktor ist der Sauerstoff anzusehen. Es besteht eine Korrelation zu der verabreichten Sauerstoffkonzentration und zu der Zeitdauer seiner Einwirkung. Ferner gibt es einen deutlichen Zusammenhang zwischen der Erkrankung und schweren Apnoeanfällen, die eine manuelle Beatmung unter konstanten Sauerstoffkonzentrationen erforderlich machen. Auch besteht ei…