Endokrinologische Befunde bei Patientinnen mit multipler Sklerose
S. Poser, K. Kreikenbaum, A. König, W. Poser, P. Evers, J. Wikström · Geburtshilfe und Frauenheilkunde · 1981 · Heft 05 · S. 353-358
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Bei 15 Patientinnen mit multipler Sklerose (MS) fanden sich bei etwa der Hälfte der Fälle erniedrigte Gonadotropin- und Östrogenwerte im Urin. Die Überprüfung dieser Befunde an 19 weiteren Patientinnen ergab jedoch durchweg normale Werte für FSH und LH im Plasma. Der Prolaktinspiegel war in dieser Gruppe - bis auf einen leicht erhöhten Wert - ebenfalls normal. Eine Befragung von 347 Patientinnen mit MS ergab keine von der Normalbevölkerung abweichende Menstruationsanamnese. Auffällig war lediglich die Angabe, daß sich die MS während der Periode eher verschlechterte als verbesserte.