Die Sterblichkeit als zentraler gesellschaftlicher Vorgang
W. Maier · Geburtshilfe und Frauenheilkunde · 1981 · Heft 06 · S. 440-443
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Bevölkerungspolitiker und -planer haben bei der Verifizierung ihrer Zielvorstellungen große Schwierigkeiten: Bei ihrer Arbeit haben sie Präferenzen zu setzen, etwa eine als vorrangig angesehene Geburtensteigerung. Dabei übersehen sie, daß Präferenzen keine empirischen Phänomene sind, die man wie die Zahl der Ehen, Geburten und Sterbefälle messen kann. Deshalb trifft der Bevölkerungspolitiker seine »Entscheidungen« mit Hilfe ideologischer Konzepte, die aber nicht allzu erfolgreich sind. Auch Appelle an den »gesunden Menschenverstand« bringen nur alte Vorurteile und Einsichten an den Tag. Dasselbe…