Die Röntgenuntersuchung der Schulter bei Luxationsverdacht
R. Ziegler · Zeitschrift für Orthopädie und Unfallchirurgie · 1981 · Heft 01 · S. 31-35
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Die Röntgenuntersuchung eines verletzten Skelettabschnittes erfordert zur Vermittlung einer räumlich-plastischen Vorstellung Aufnahmen in zwei zueinander senkrechten Ebenen. Die Bedeutung dieser röntgenologischen Mindestforderung zeigt sich besonders bei hinteren Schulterluxationen, da das a.p.-Bild allein, mit den diskreten, indirekten Luxationszeichen, von Unerfahrenen oft als Normalbefund fehlinterpretiert wird. Indirekte Röntgenzeichen sind: fixierte Innenrotation des Humerus, “Trough-line”, positives “Rim-sign”, mediale Humeruskopfabflachung und Verlust der halbmondförmigen Überlappung des H…