Die sekundäre Fluoreszenz intraokularer Vorderabschnittsgefäße des Rattenauges nach lokal applizierten Medikamenten
H. Baurmann, G. Chioralia, H. Seifert · Klinische Monatsblätter für Augenheilkunde · 1982 · Heft 01 · S. 75-78
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung An Ratten wurde nach lokaler Gabe von Gentamicin, Dexamethason und Tropicamid fluoreszenzmikroskopisch keine Beeinflussung der Gefäßwandpermeabilität von Iris und Ziliarkörper gegenüber Fluoreszein-Na gefunden. Es konnte auch keine Änderung des Gefäßkalibers beobachtet werden. Eine nach Tropicamid beobachtete Verengung der Farbstoffsäule in kornealen Neovaskularisationen wiederholte sich an den (normalen) Iris- und Ziliarkörpergefäßen nicht. Im Irisbereich könnte dies auch mechanisch erklärbar sein. Auch unterschiedliche Reaktionen an Gefäßen verschiedenen Ursprungs müssen erwogen werden.