Die Bedeutung der Hysterosalpingographiebefunde bei Infertilitätsuntersuchung
I. Brolin, I. Berlin · RöFo - Fortschritte auf dem Gebiet der Röntgenstrahlen und der bildgebenden Verfahren · 1981 · Heft 11 · S. 572-576
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Von 252 Frauen, untersucht wegen Infertilität mit Hysterosalpingographie (HSG), wurden zumindest 117 schwanger. Die Mehrzahl der Schwangerschaften (68 %) traf im ersten Jahr nach der Untersuchung ein. 66 Patientinnen waren drei Jahre nach der Untersuchung noch infertil. Fünfzig infertile Frauen wurden mit 73 Patientinnen verglichen, die schwanger geworden waren und eine normale Entbindung hatten, sowie mit 18 Patientinnen, deren erste Gravidität nach der HSG mit Spontanabortus endete. Es gibt keinen Röntgenbefund, der diese Gruppen definitiv unterscheidet, doch kommen Tubarveränderungen häufiger…