Ist die intravesikale Chemotherapie beim oberflächlichen Harnblasenkarzinom überholt?
H Schwaibold, H Leyh, R Hartung · Aktuelle Urologie · 1999 · Heft 06 · S. 380-385
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Die intravesikale Rezidivprophylaxe des oberflächlichen Harnblasenkarzinoms (Ta, T1, Carcinoma in situ) hat die Verhinderung des Rezidivs, der Tumorprogression und damit die Verlängerung der Überlebenszeit der therapierten Patienten zum Ziel. Zu diesem Zweck werden seit über 20 Jahren verschiedene Chemotherapeutika sowie unterschiedliche Stämme des Mycobacteriums bovis (BCG; Bacillus Calmette-GueŽrin) eingesetzt. Beide Therapieoptionen werden in der Literatur kontrovers diskutiert. Die vorliegende Übersichtsarbeit analysiert kritisch die Datenlage und geht insbesondere auf den Vergleich Chemother…