Magnetresonanztomographie beim Schlaganfall - Methodische Grundlagen und klinische Anwendung
S. Heiland, K. Sartor · RöFo - Fortschritte auf dem Gebiet der Röntgenstrahlen und der bildgebenden Verfahren · 1999 · Heft Bd.2/1 · S. 3-14
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung. Der Schlaganfall ist die dritthäufigste Todesursache. Bis vor wenigen Jahren gab es kein diagnostisches Verfahren, das eine Darstellung des ischämisch geschädigten Hirngewebes in der therapeutisch entscheidenden Frühphase ermöglichte. Seit Anfang der neunziger Jahre hat sich das grundlegend geändert: Mit der Entwicklung der Perfusions- und der Diffusions-MRT für in vivo Messungen stehen inzwischen diagnostische Werkzeuge zur Verfügung, mit denen sich die zerebrale Ischämie unmittelbar nach dem Gefäßverschluß erfassen läßt, und zwar durch den Nachweis von Störungen der Mikrozirkulation (Perfusion…