Ein Fall eines Raeder-Syndroms bei einem Patienten mit bekannter multipler Sklerose
G. Wagner, Jürgen Ph. Furtwängler · Fortschritte der Neurologie · Psychiatrie · 1989 · Heft 08 · S. 347-349
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Im Jahre 1918 wurde von dem norwegischen Neurologen Raeder zuerst eine in der Folgezeit ,,Raeder-Syndrom" benannte Symptomkonstellation beschrieben, welche aus einem einseitigen schweren Kopf- und Gesichtsschmerz, einem inkompletten Horner-Syndrom der gleichen Seite sowie Ausfällen multipler parasellärer Hirnnerven bestand; das Syndrom wurde in der Folgezeit auch paratrigeminales Syndrom genannt. Es wird ein historischer Überblick über die Literatur zum Raeder-Syndrom gegeben, wobei die Einteilung des Raeder-Syndroms in einen migränosen oder Reflex-Typ des Raeder-Syndroms und einen symptomatische…