Atypische Formen der Syringomyelie - ein kasuistischer Beitrag
P. Schejbal, G. Eschmann-Mehl · Fortschritte der Neurologie · Psychiatrie · 1990 · Heft 01 · S. 43-47
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Durch die Einführung der Kernspintomographie ist die Diagnostik der Syringomyelie sicherer und präziser geworden. Gleichzeitig wurden aber teilweise erhebliche Diskrepanzen zwischen der klinischen Symptomatik und der Rückenmarksmorphologie aufgezeigt. Darüber hinaus konnten auch solche Fälle erfaßt werden, deren Symptomatik zunächst nicht an eine Syringomyelie denken ließ. Anhand von 3 eigenen Fallbeispielen wird an die große Variabilität in der Symptomatik der Syringomyelie erinnert und ein häufigeres Vorkommen ungewöhnlicher Verlaufsformen als bisher angenommen diskutiert.