Idiopathische paroxysmale Rhabdomyolyse und klinisch latente Myopathie
F. Gullotta, Claudia Spieß-Kiefer · Fortschritte der Neurologie · Psychiatrie · 1983 · Heft 10 · S. 355-358
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Bei der idiopathischen paroxysmalen Rhabdomyolyse (i.p.r.) handelt es sich um ein nicht seltenes, klinisch oft als ,,akute Myositis" fehldiagnostiziertes Syndrom, das durch zahlreiche Faktoren (Anstrengungen, Medikamente, Drogen, toxische Substanzen u.v.a.) ausgelöst werden kann. Das Syndrom entsteht offensichtlich auf der Basis von Stoffwechselstörungen der Skelettmuskulatur, die oft morphologisch erfaßbar sind. Feingewebliche Untersuchungen, unter Einbeziehung von Enzymhistochemie und Elektronenmikroskopie, sind daher bei jedem Fall von i.p.r. unbedingt erforderlich, da sie zur Aufdeckung einer…