Sonographie und biliäre extrakorporale Stoßwellenlithotripsie (ESWL)
Ch. Jakobeit, L. Greiner, S. Rebensburg, M. Spelter, R. Schumacher, F. Frenzel, B. Pumplün · Ultraschall in der Medizin - European Journal of Ultrasound · 1992 · Heft 06 · S. 255-262
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Die subtile sonographische Untersuchung mit hochauflösenden Ultraschallköpfen (5 MHz) ist unverzichtbar bei der Indikationsstellung zur Gallenblasenstein-ESWL (Filterfunktion), während der Lithotripsie (Überwachungsfunktion) und bei der Langzeitbeobachtung nach der ESWL (Kontrollfunktion). Bei der Gallengangsstein-ESWL konkurrieren Sonographie und Röntgenortung um die weniger problematische Behandlungsmöglichkeit. Bei perforierten Gallensteinen könnte die sonographisch gesteuerte Lithotripsie ebenfalls eine gute therapeutische Alternative zum bisher üblichen operativen Vorgehen werden.