Ösophagusverletzungen durch einen verschluckten Fremdkörper
T. Beinert, G. Böhm, Ch. Pfretzschner, K. Wurster · Pädiatrische Praxis · 1986 · Heft 09 · S. 518-520
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Bericht eines Falles mit Perforation des Ösophagus durch einen verschluckten Hühnerknochen. Nach mehreren prämonitorischen Blutungen war es zur abundanten, tödlich verlaufenden Hämorrhagie gekommen. Weder lagen Symptome der Mediastinitis oder eines Hautemphysems vor, noch war es gelungen, die transmurale Wandläsion durch bildgebende Verfahren darzustellen. Bei entsprechender Fremdkörperanamnese und rezidivierenden gastrointestinalen Blutungen muß eine auch endoskopisch unauffällige Ösophagusläsion wegen der Gefahr einer tödlichen Blutung ernst genommen werden. Die sofortige Thorakotomie zur Verso…