Parosmien - Begriffsbestimmung und klinisches Bild
R. Fikentscher, Ch. Rasinski · Pädiatrische Praxis · 1986 · Heft 12 · S. 663-665
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Es wird eine Begriffsbestimmung und Nomenklaturbereinigung bei den qualitativen Riechstörungen vorgeschlagen. Von ihnen haben für den HNO-Arzt nur die Parosmien eine Bedeutung. Eine weitere Unterteilung wird als entbehrlich oder falsch angesehen. Der Patient empfindet jede Parosmie als störend, weil er sich der Abnormität seiner Wahrnehmung bewußt ist. Damit ist eine klare Abgrenzung zu den Phantosmien (Geruchshalluzinationen) und Pseudoosmien (Geruchsillusionen) gegeben. Die Ursache der Parosmie kann vielfach nur vermutet werden. Traumen und Grippe sind die häufigste. Die Behandlung gleicht der…