Lisurid in der Therapie des Morbus Parkinson
R. Horowski, A. Engfer · Aktuelle Neurologie · 1998 · Heft S 4 · S. S290-S292
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Lisurid, ein 8-amino-Ergolin bindet mit hoher Affinität an Rezeptoren der D2-Unterfamilie und besitzt eine mittlere Affinität zu D1-Rezeptoren. Rezeptorbindungsstudien sowie In-vivo-Befunde charakterisieren Lisurid als D2-Rezeptor-agonisten mit D1-agonistischer Wirkkomponente (Partialagonist). Die Plasmaeliminationshalbwertzeit beträgt 2 - 3 Stunden. Die klinischen Wirkungen von Lisurid halten jedoch länger an, als es die Plasmahalbwertzeit vermuten läßt. Besonders deutlich wird dies bei der prolaktinsenkenden Wirkung, die 8 Stunden und länger nachweisbar ist. Zahlreiche und ausgedehnte kontrolli…