Neue operative Ansätze in der Behandlung des idiopathischen Parkinson-Syndroms: Neurostimulation und Transplantation
A. Kupsch, W. Oertel · Aktuelle Neurologie · 1997 · Heft 02 · S. 49-55
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Mit Ausnahme der Thalamotomie bei the-rapierefraktärem Tremor verloren operative Verfahren in der Behandlung des idiopathischen Parkinson-Syndroms (IPS) mit Einführung der L-DOPA-Therapie Ende der 60er Jahre an Bedeutung. Die Gründe für dieses „Vernachlässigen” der neurochirurgischen Interventionsmöglichkeiten lagen zum einen an den teilweise variablen postoperativen Ergebnissen und den operationsbedingten Komplikationen und Langzeit-Nebenwirkungen, zum anderen jedoch an der Entdeckung der L-DOPA-Therapie, dem auch heute noch als Goldstandard der Parkinsontherapie anerkannten Medikament. Allerdin…