Zerebrales Rezidiv eines Morbus Whipple nach Tetrazyklin-Therapie
R. Schröder, S. Brundert, F. Jerusalem · Aktuelle Neurologie · 1995 · Heft 06 · S. 229-231
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Eine 57jährige Patientin entwickelte sechs Jahre nach Erstmanifestion eines mit Tetrazyklinen behandelten und bioptisch gesicherten gastrointestinalen M. Whipple eine progrediente neurologische Symptomatik mit Myoklonien, episodischen Bewußtseinsstörungen und Hypersomnie. Die Zusatzdiagnostik zeigte ein entzündliches Liquorzellbild und ein Malabsorptionssyndrom. Trotz des fehlenden Nachweises von PAS-positiven Zellen im Liquor und typischer histologischer Veränderungen in der Dünndarmbiopsie erfolgte unter dem Verdacht eines ZNS-Rezidivs eines M. Whipple eine Therapie mit Streptotomyzin und Peniz…