Nachweis einer Mikroproteinurie: wichtige Vorfelddiagnostik bei zerebralen Vaskulitiden
A. F. Thilmann, E. Möbius, E. Berg-Dammer, H. Loew* · Aktuelle Neurologie · 1992 · Heft 01 · S. 6-9
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Die Diagnosesicherung einer zerebralen Vaskulitis ist durch eine einzelne radiologische, neurophysiologische oder laborchemische Untersuchung nicht möglich. Da die Schwelle für eine stereotaktische Hirnbiopsie sehr hoch ist, kann ante mortem die Diagnose oft nicht gestellt werden. Ausgehend von der Überlegung, dass auch bei scheinbar isolierten zerebralen Vaskulitiden, insbesondere bei primären ZNS-Manifestationen von Kollagenosen, schon frühzeitig eine Nierenvaskulopathie besteht, wird die Mikroproteinelektrophorese als Vorfelddiagnostik bei zerebralen Vaskulitiden empfohlen. Mit einer Polyacryl…