MRT bei 17 Fällen mit Hirnvenen- und Sinusthrombosen
H. Bewermeyer, C. Hojer, J. Assheuer · Aktuelle Neurologie · 1992 · Heft 04 · S. 97-102
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung 17 Patienten mit Hirnvenenthrombosen wurden (1985-91) durch MRT untersucht, 14 auch mit CT und 12 mit Angiographie. Im Gegensatz zu CT und Angiographie bildet die MRT die Thromben direkt ab. Sie stellt Lokalisation, Ausdehnung und z. T. das Alter der Thrombosierung am besten dar und erfaßt zuverlässig begleitende Ischämien, Blutungen und Hirnödem. MRT-Kontrollen erfolgten einmal oder öfter bei 11 Patienten, dabei wurde in sechs Fällen nach einigen Monaten die Rekanalisierung nachgewiesen. In einem Fall mit angiographisch diagnostizierter Thrombose der V anastomotica posterior (V Labbé) zeigte die…