Erfolgreiche Etablierung der „Intrazytoplasmatischen Spermien Injektion“ (ICSI) im Rahmen der In-vitro-Fertilisation
A. Obruca, H. Strohmer, M. Brunner, Ch. Kindermann, W. Feichtinger · Geburtshilfe und Frauenheilkunde · 1995 · Heft 07 · S. 400-403
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Die männliche Sub- bzw. Infertilität stellt mittlerweile in bis zu 50% der Paare mit unerfülltem Kinderwunsch den ätiologischen Faktor dar. Bei diesen Fällen bietet die „Intrazytoplasmatische Spermien Injektion“ (ICSI) im Rahmen einer In-vitro-Fertilisation eine neue Behandlungsmethode. Bei den ersten 12 IVF-Zyklen, in denen die „ICSI“ zur Anwendung kam, konnte auch bei Oligasthenoteratozoospermie (OAT) Syndromen eine Befruchtungsrate von 71,2% aller mikromanipulierten Eizellen erzielt werden. Alle 12 Patientinnen hatten einen Embryotransfer und bisher resultierten 4 intakte Schwangerschaften. Di…