Magnetokardiographie zur Erfassung fetaler Herzaktionen
P. van Leeuwen, M. Schüßler, H. Bettermann, S. Lange, W. Hatzmann · Geburtshilfe und Frauenheilkunde · 1995 · Heft 11 · S. 642-646
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Die fetale Magnetokardiographie (fMCG) stellt eine neue Alternative zu derzeit üblichen fetalen Überwachungsmethoden dar. Bei dem fMCG wird das vom fetalen kardialen Erregungsleitungssystem erzeugte magnetische Feld gemessen. Vorteile gegenüber der fetalen Elektrokardiographie sind: das fMCG ist eindeutiger und früher in der Schwangerschaft abzuleiten und wird zwischen der 25. und 32. SSW nicht durch den isolatorischen Effekt der Vernix caseosa erschwert. Das fMCG wird mit Hilfe eines Multikanal-Biomagnetometers nicht-invasiv und berührungsfrei erfaßt. Anhand von einigen Beispielen werden Meß- un…