CareLit Fachartikel

Fetale Met-Hämoglobinämie durch Prilocain - Ist der Einsatz von Prilocain zur Pudendusblockade noch gerechtfertigt?

M. Kirschbaum, J. Biscoping, B. Bachmann, W. Künzel · Geburtshilfe und Frauenheilkunde · 1991 · Heft 03 · S. 228-230

Dokument
1157646
CareLit-ID
Jahr
1991
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
ja
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Geburtshilfe und Frauenheilkunde
Autor:innen
M. Kirschbaum, J. Biscoping, B. Bachmann, W. Künzel
Ausgabe
Heft 03 / 1991
Jahrgang 51
Seiten
228-230
Erschienen: 1991-03-01 00:00:00
ISSN
0016-5751

Zusammenfassung

Zusammenfassung 17 Frauen erhielten unter der Geburt 2 × 10 ml Prilocain 1 % zur Pudendusanästhesie. Zum Zeitpunkt der Geburt wurde der fetomaternale Verteilungsquotient des Lokalanästhetikums bestimmt sowie die Entwicklung der Met-Hämoglobinkonzentration beim Neugeborenen bis 6 Stunden postpartal ermittelt. Die überraschend geringe Met-Hämoglobinkonzentration beim Neugeborenen erreicht ihr Maximum von 1,8% nach 2 Stunden und fällt dann bereits kontinuierlich ab. Als Ursache bietet sich der unerwartet niedrige fetomaternale Verteilungsquotient von 0,5 sowie die beim Neugeborenen gesteigerte renale Elimination de…

Schlagworte

Geburt Geburtshilfe und Frauenheilkunde